Habichtswaldklinik Kassel Bad-Wilhelmshöhe - Klinik für Onkologie Psychosomatik Innere Medizin Tinnitus Ayurveda Klinik für Ganzheitliche Rehabilitation
Druckversion vom 30.10.2009
URL: http://www.habichtswaldklinik.de/Onkologie/AHB/AHB/AHB_fuer_gesetzlich_Versicherte.html
Die Habichtswald Klinik hat keinen Vertrag mit Kostenträgern für die ambulante Rehabilitation. Einige Kostenträger genehmigen auf der Basis einer Einzelfallentscheidung. Bei der Antragstellung ist es deshalb sinnvoll, die Habichtswald Klinik einzugeben.
Für die ambulante onkologische Rehabilitation liegen Verträge mit einer Reihe gesetzlicher Krankenkassen vor.
Stationäres und ambulantes Rehakonzept unterscheiden sich in organisatorischen, nicht aber in inhaltlichem Punkt
Die Abteilung Onkologie der Habichtswald-Klinik in Kassel führt derzeit 70 stationäre Patientenbetten. Die räumlichen Strukturen sind ausgerichtet auf eine Versorgung von bis zu 130 Patienten.
Die Klinik versorgt Patienten im Rahmen von Akutbehandlungen des internistisch-onkologischen Bereiches und Rehabilitationsmaßnahmen. Auf onkologischem Gebiet bestehen langjährige Erfahrungen mit allen malignen Krankheitsbildern, beginnend mit den Systemerkrankungen, den malignen Erkrankungen der Bewegungsorgane, Verdauungsorgane, Atmungsorgane, der Nieren und ableitenden Harnwegen, des männlichen und weiblichen Genitales, der Brustdrüse, des zentralen Nervensystems, der Haut und der Schilddrüse. Somit sind die Indikationsgebiete 10 a - l seit Jahren erfolgreich in der Klinik behandelt worden.
Die Grundausrichtung im stationären Bereich folgt einem schulmedizinisch-wissenschaflich fundierten Konzept. Ergänzt wird dies traditionell durch eine umfangreiche psychoonkologische Begleitung der Patienten sowie eine intensive Beratung zu komplementär-medizinischen Möglichkeiten. Auch hierbei orientiert sich die Klinik an wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen.
Durch interne Qualitätssicherungsmaßnahmen, die Zertifizierung nach DEGEMED und DIN ISO sowie durch die Teilnahme an der Qualitätssicherung der gesetzlichen Krankenversicherung wird die Leistungsfähigkeit der Klinik belegt. Das Reaudit für die DIN ISO Zertifizierung findet im September 2004 statt, die internen Audits laufen im Jahresplan.
Im Schwerpunkt Onkologie bestehen im ärztlichen, pflegerischen und therapeutischen Bereich umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit onkologischen Patienten. Die Klinik ist entsprechend ausgestattet mit den Möglichkeiten einer fachspezifischen Basisdiagnostik inkl. Ultraschall, endoskopischer und Röntgendiagnostik. Alle erforderlichen, darüber hinaus gehenden diagnostischen Maßnahmen sowie fachspezifische konsiliarische Untersuchungen stehen im erweiterten Verbund für unsere Patienten jederzeit zur Verfügung.
Im ärztlichen Bereich wird die Klinik geleitet von 2 Internisten, die Chefärztin hat die Zusatzbezeichnung „Hämatologie und Internistische Onkologie“. Eine Fachärztin für Gynäkologie ist im Stationsbereich beschäftigt. Für die Indikationen Urologie und Dermatologie bestehen Kooperationen mit niedergelassenen Kollegen. Für spezifische onkologisch-gastroenterologische Fragestellungen besteht eine enge Kooperation mit dem unmittelbar benachbart liegenden Burgfeld-Krankenhaus. Alle Assistenz- und Stationsärzte ohne Facharztbezeichnung sind langjährig im onkologischen Bereich tätig und nehmen neben den wöchentlich stattfindenden internen Fortbildungen auch regelmäßig an externen Fortbildungen und Kongressen teil. Hierbei wird neben der onkologischen Ausbildung verstärkter Wert auf die sozialmedizinische Fortbildung der Ärzte wert gelegt. Auch die nicht-ärztlichen Mitarbeiter werden intensiv geschult und fortgebildet.
Das Konzept der Abteilung für Onkologie der Habichtswald-Klinik in Kassel legt besonderen Wert auf die Schaffung eines therapeutischen Klimas, das durch eine aktive Kooperation aller Mitarbeiter mit dem Ziel einer umfassenden Patientenversorgung geprägt ist. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Abteilung liegt in der psychoonkologischen Begleitung der Patienten, hier besteht auch eine enge Kooperation mit der in unserem Hause befindlichen Psychosomatischen Abteilung.
Die Habichtswald-Klinik versteht sich als Glied in einer onkologischen Versorgungskette, die eine enge Zusammenarbeit mit den Tumorzentren, mit der erstbehandelnden Klinik, dem niedergelassenen Arzt sowie den Selbsthilfegruppen im Interesse des Patienten pflegen möchte.
Wir betreibt enge Kooperationen mit den umliegenden Akutkrankenhäusern und nehmen regelmäßig an den onkologischen Qualitätszirkeln im Raum Kassel teil. Darüber hinaus werden Partnerschaften und Forschungsgemeinschaften zu den umliegenden Universitätskliniken aufgebaut.
Im Anhang findet sich eine Auflistung der bestehenden Partnerschaften und Kooperationen.
Konkret bedeutet dies einen direkten Informations- und Datenaustausch und die Möglichkeit der Bestimmung des optimalen Aufnahmezeitpunktes (ggf. erfolgt die Teilnahme an den Visiten im Akutkrankenhaus) und Festlegen der vor der Aufnahme erforderlichen Diagnostik.
Sofern bei Aufnahme des Patienten in unserem Zentrum die Nachsorgesituation noch nicht geklärt ist, erfolgt dies während des Aufenthaltes in unserem Haus. Hierbei kann entweder zurückverwiesen werden auf den stationären Bereich, sofern hier eine Nachsorge angeboten wird, in der Regel wird jedoch an den Hausarzt und die Fachärzte aus dem niedergelassenen Bereich angeknüpft.
Grundlage einer erfolgreichen onkologischen Rehabilitation ist eine an den Qualitätssicherungsmaßnahmen der Kostenträger ausgerichtete Versorgung der Patienten.
Neben der Einbeziehung von Angehörigen bemühen wir uns insbesondere um die Kontaktierung von Arbeitgebern, die Anbahnung von Kontakten, die auch nach der Rehabilitation für den Patienten wertvoll sind, wie weiter betreuenden Ärzten, ambulanter Pflege, weiterführender Physiotherapie, beruflicher Rehabilitation wohnortnah, Selbsthilfegruppen zu nennen.
Derzeit liegt die durchschnittliche Maßnahmendauer in unserem Haus bei 23,5 Tagen im onkologischen Bereich.
Ziel ist es, die drohende oder bereits manifeste Beeinträchtigung der Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in Gesellschaft durch frühzeitige Einleitung der gebotenen Rehabilitationsmaßnahmen abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu mildern. Der Rehabilitand soll durch die Rehabilitation befähigt werden, eine Erwerbstätigkeit und/oder bestimmte Aktivitäten des täglichen Lebens möglichst in der Art und in dem Ausmaß auszuüben, die für ihn und von ihm als normal erachtet werden.
Alle diese Maßnahmen führen zum Ziel, indem wir sie bei einzelnen Patienten selektiv nach einem individuellen Gesamtkonzept zusammenstellen und in der Zusammenarbeit aller am Patienten tätigen Berufsgruppen engmaschig während des Aufenthaltes Patienten mehrfach überprüfen.
Die ärztliche Versorgung wird durchgehend von einem Arzt gewährleistet, der während der gesamten Maßnahme Ansprechpartner des Patienten ist. Besonderes Augenmerk wird auf eine gleichermaßen intensive individuelle Betreuung des Patienten durch unsere Mitarbeiter des Pflegedienstes gelegt.
Wir bieten unseren Patienten ein umfangreiches Vortrags- und Seminarprogramm zu allgemeinen Themen der Gesundheitsbildung, aber auch zu indikationsspezifischen Themen. Da unser Haus im Bereich der Onkologie ein breites Indikationsspektrum aufweist, bemühen wir uns, soweit es möglich ist, Kleingruppen zusammenzustellen, im Vordergrund steht aber oftmals auch die individuelle Beratung des Patienten im therapeutischen Gespräch. Die Vorträge des Hauses folgen den Richtlinien zum Gesundheitstraining der gesetzlichen Rentenversicherung.
Die Habichtswald-Klinik in Kassel setzt sich aus mehreren Gebäudeteilen zusammen. Die Gesamtausstrahlung der Klinik ist durchgehend hell und freundlich. Die Patientenzimmer als Einzelzimmer weisen einen hohen Standard auf. Die allgemein zugänglichen Räumlichkeiten sind weitläufig, die Integration einer Ladenzeile und eines Cafés, verschiedene Ruheräume und nicht zuletzt die Möglichkeiten des unmittelbar benachbart liegenden Bergparks lassen eine gesundheitsfördernde Atmosphäre aufkommen.
Unseren Patienten stehen im Therapiebereich die Räume der Sport- und Physiotherapie sowie verschiedene Beschäftigungstherapieräume zur Verfügung. Darüber hinaus haben sie Zugang zur benachbart liegenden Therme mit Bewegungsbad.
Für Seminare und Vorträge stehen 2 Vortragssäle und mehrere Gruppenräume mit der erforderlichen technischen Ausstattung für Kleingruppenarbeit zur Verfügung. Darüber hinaus ist ein Internetzugang für die Patienten eingerichtet und es bestehen hierzu Informations- und Beratungsmöglichkeiten.
Im Rahmen der Aufnahmeuntersuchung steht das Erfassen von Funktionsverlusten und Fähigkeitsstörungen und das Erkennen der Operations-, Chemotherapie- und Bestrahlungsfolgen im Vordergrund. Erforderliche und sinnvolle laborchemische und spezielle medizinisch-technische Untersuchungen werden entsprechend ergänzt.
In unserer Klinik steht dem Patienten folgendes diagnostisches Spektrum zur Verfügung:
Durch externe Konsiliarärzte (s. Anhang Partnerschaften) werden alle nicht im Haus vertretenen Fachgebiete abgedeckt, gleiches gilt für eventuell erforderliche, über das eigene diagnostische Spektrum hinausgehende apparative Untersuchungen (z. B. Szintigraphie, CT und MRT).
Arzt: s. Abschnitt ärztlicher Bereich
Physiotherapie: 12 Physiotherapeuten sowie 15 Masseure und Bademeister, davon mehrere mit Zusatzqualifikation als Lymphtherapeuten. Langjährige Erfahrung auf dem Rehabilitationsbereich ist sichergestellt. Ausbildung in Medizinischer Trainingstherapie, manueller Therapie, Cyriax, PNF, Brügger-Therapie, Dorn-Therapie, neurophysiologische Spezialkenntnisse, Atemtherapie, Rückenschule, Bobath, Triggerpunkt-Therapie, Sportphysiotherapie
Psychologen: Der Abteilung zugeordnet 3 mit langjähriger Erfahrung in der onkologischen Rehabilitation, Ausbildung zum Psychoonkologen, Soziotherapie, klientenzentrierte Gesprächsführung, Gesprächs- und Verhaltenstherapie, Gestalttherapie, systemische Familieberatung
1 Mitarbeiter mit spezieller Weiterbildung Hirnleistungstraining
Ergotherapie: 1, ebenfalls mit langjähriger Erfahrung in der onkologischen Rehabilitation
Sozialarbeiter: 1, mit regelmäßiger Teilnahme an Fortbildungen zu den aktuellen Veränderungen im Gesundheitswesen
Diätassistenten: 3
Weiterbildung der leitenden Ärztin im Bereich Ernährungsmedizin
Ökotrophologin: 1
Krankenpflege: 14 examinierte Pflegekräfte mit langjähriger Berufserfahrung, insbesondere auch im onkologischen Bereich unter Begleitung von Patienten während und nach einer Chemotherapie
Stoma-Therapeut: 1
Seelsorge: 1, für die gesamte Klinik
Prothetikberater: über eine Kooperation
Auf den Stationen werden unsere Patienten von onkologisch erfahrenen Fachärzten betreut.
Im stationären Bereich ist die ständige Präsenz des ärztlichen Teams gewährleistet. Durch Bereitschaftdienste sind auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen sowohl fachliches Pflegepersonal, als auch onkologisch erfahrene Ärzte im Haus. Der Hintergrunddienst wird durch die beiden Chefärzte in Form eine Rufbereitschaft abgedeckt.
Jeder Patient im Haus wird von einem Arzt persönlich betreut. Alle in der Abteilung tätigen Ärzte haben langjährige Erfahrung im Umgang mit onkologischen Patienten. Die Patienten werden kurz nach der Aufnahme von einem Facharzt gesehen, der auch die Supervision der ärztlichen Betreuung übernimmt.
Im Rahmen der Aufnahmeuntersuchung werden aufbauend auf eine funktionsorientierte Diagnostik mit dem Patienten gemeinsam die Rehabilitationsziele festgelegt und Verlaufsparameter, soweit adäquat, bestimmt. Allgemein für onkologische Patienten richten sie sich auf die Förderung der Eigenständigkeit bei Aktivitäten im somatischen und psychischen Bereich (körperliche Belastbarkeit, Aktivitäten des täglichen Lebens, Selbstversorgung, Kontaktaufnahme und Kommunikation zu Bezugspersonen und darüber hinausgehende soziale Kompetenz, Bewältigungsstrategien und Krankheitsverarbeitung).
Die ärztliche Betreuung des Patienten setzt sich nach der Aufnahmeuntersuchung in regelmäßig stattfindenden Kontakten mit dem Ziel der Zwischenuntersuchungen sowie vor allen Dingen der Informationsvermittlung und psychischen Unterstützung sowie Motivation fort. Soweit erforderlich, wird die durchgeführte Diagnostik ausgewertet und mit dem Patienten zusammen bewertet und in weitere Handlungen und Maßnahmen umgesetzt.
Regelmäßige Teamsitzungen unter Leitung des verantwortlichen Arztes unter Einbeziehung aller am Rehabilitationsprozess beteiligten Berufsgruppen ermöglichen neben dem Informationsaustausch über die aktuellen Fortschritte und Probleme des Patienten die zeitnahe Adaptation des Rehabilitationsplanes. Soweit erforderlich bzw. förderlich, werden Patienten in diese Teambesprechungen unmittelbar einbezogen, anderenfalls erfolgt durch den betreuenden Arzt die zeitnahe Information des Patienten.
Die Patienten haben die Möglichkeiten, im Rahmen von Visiten, Sprechstunden und Seminaren ausführliche Informationen zu ihrem Krankheitsbild und der Therapie sowie der Nachsorge zu erhalten.
Selbstverständlich erfolgt die krankheitsangepasste Versorgung mit Arznei- und Verbandsmitteln. Dies bezieht sich sowohl auf die unmittelbar onkologisch erforderliche Therapie, als auch auf die Therapie von Begleiterkrankungen.
Soweit erforderlich, werden notwendige Therapien wie Chemotherapie, antihormonelle Therapien und Immuntherapien fortgesetzt. Einen besonderen Stellenwert räumen wir der begleitenden supportiven Behandlung der chemotherapiebedingten Nebenwirkungen sowie der Schmerztherapie ein.
Die Anbindung an eine Zentralapotheke mit allen erforderlichen räumlichen und apparativen Voraussetzungen zur Lagerung, Aufbereitung und Entsorgung der Zytostatika schafft die notwendigen strukturellen Voraussetzungen.
Die Rehabilitation von Patienten, bei denen die Berufsgenossenschaften Kostenträger sind, ist auf die möglichst rasche Reintegration des Patienten vor allen Dingen in sein berufliches Umfeld ausgerichtet. Deshalb erfolgt bereits bei Aufnahme eine ausführliche Sozial- und Berufsanamnese und im Verlauf bei Bedarf auch mehrfache sozialmedizinische Beratungen des Patienten. Bei Wohnortnähe stellen wir unmittelbar den Kontakt zum häuslichen und beruflichen Umfeld her, bei Patienten aus dem überregionalen Bereich bemühen wir uns um telefonische Kontaktaufnahme. Im beruflichen Bereich suchen wir den direkten Kontakt zum Arbeitgeber und Betriebsarzt. Es können so noch während der medizinischen Rehabilitation Beratungen mit den Fachleuten vor Ort stattfinden, bei wohnortnah rehabilitierten Patienten sind Arbeitsplatzbesuche durchführbar. Ziel ist es, im Bedarfsfall berufsfördernde Maßnahmen anzuregen und einzuleiten, soweit sie erforderlich sind. Dafür wird vorbereitend in unserem Haus die medizinische Seite der Belastbarkeit beurteilt, eine psychologische Vortestung durchgeführt. Durch eine Kooperation mit dem Berufsförderungswerk Lippoldsberg kann eine ausführliche arbeitspsychologische Testung erfolgen, bei Zustimmung des Kostenträgers kann auch innerhalb einer kurzen Verlängerung der Rehabilitationsmaßnahme eine erste Arbeitserprobung erfolgen.
Geplant ist es, diese Kombination von medizinischer und beruflicher Rehabilitation bei Zustimmung der Kostenträger zu intensivieren, im Rahmen der medizinischen Rehabilitation im Raum Kassel begleitende Arbeitsbelastungen und Arbeitserprobungen durchzuführen. Durch die Vielfalt der in Kassel ansässigen Unternehmen werden wir uns bemühen, bei verstärkter Belegung durch die Berufsgenossenschaften entsprechende Kooperationen mit möglichst vielen Firmen regional aufzubauen.
Zum Abschluss des Aufenthaltes in unserem Haus erfolgt ein Abschlussgespräch und eine Abschlussuntersuchung mit dem Patienten. Hier wird nochmals anhand der vordefinierten Rehabilitationsziele die Zielerreichung überprüft, wobei sowohl der subjektive Eindruck des Patienten, als auch der des Arztes, wie aber auch objektive Parameter erhoben werden sollen.
Abschluss der Rehabilitationsmaßnahme stellt der nach den Kriterien des Peer-Review erstellte Entlassungsbericht dar, wobei der sozialmedizinischen abschließenden Beurteilung ggf. unter Einbeziehung der zum Entlassungszeitpunkt vorliegenden arbeitspsychologischen Einschätzung aus Lippoldsberg besonderer Aufmerksamkeit gewidmet wird. Für den Patienten wir spätestens mit Abschluss der medizinischen Rehabilitationsmaßnahme, soweit erforderlich, auch ein konkreter Plan zur weiteren beruflichen Reintegration erarbeitet. Bei berufsfördernden Maßnahmen wird dieser Plan konkretisiert und möglichst schon in Absprache mit dem Kostenträger zeitlich eng terminiert.
Im Rahmen der Kooperation mit der Abteilung für Psychosomatik ist vorgesehen, Patienten zur sozialmedizinischen Beurteilung bei entsprechenden Fragestellungen konsiliarisch vorzustellen.
Im Rahmen des Aufenthaltes bei uns wird dem hohen Informationsbedürfnis der Patienten mit Krebserkrankungen zu diesem Thema Rechnung getragen. Wir stellen auch an die Naturheilkunde den Anspruch einer wissenschaftlich begründbaren Therapie. Verfahren, die diesen Kriterien nicht genügen, kommen in unserem Haus deshalb nicht zur Anwendung. Eine bestehende komplementäre Behandlung wird in der Regel fortgeführt, um eine kollegiale und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den die Patienten betreuenden Ärzten zu gewährleisten. Soweit vom Patienten gewünscht, wird eine komplementäre Behandlung mit anerkannten Verfahren während des Aufenthaltes bei uns eingeleitet.
Die Habichtswald-Klinik in Kassel ist in der Lage, eine umfangreiche und intensive Betreuung der Patienten unter Ausnutzung des gesamten Spektrums der Physiotherapie zu gewährleisten. Die Maßnahmen umfassen krankengymnastische, sportmedizinische und balneophysikalische Therapieformen.
Im Einzelnen bieten wir folgende Therapiemöglichkeiten an:
Psychoonkologie in der Rehabilitation unterscheidet sich deutlich von der im Rahmen der Akutmedizin notwendigen kurzfristig Beistand bietenden psychologischen Betreuung. Gezielte psychoonkologische Unterstützung dient in erster Linie der Förderung der Autonomie. Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeit, z. B. zur Angstregulation oder zur Wiedergewinnung eines adäquaten Verhaltens im sozialen Umfeld sind eine entscheidende Grundlage zur Wiedergewinnung von psychischer Stabilität, Zuversicht und Lebensfreude, somit also von Lebensqualität.
Wahrnehmung und Wertschätzung der eigenen emotionalen Bedürfnisse sind genauso wichtig wie der Einsatz bewusstseinsnaher kognitiver Strategien des Selbstmanagement und Selbstregulation sowie der Wahrung persönlicher Würde im Krankheitsprozess.
Es gilt, Krebspatienten deutlich zu machen, dass Angst und Depression, innere Unruhe, aber auch scheinbares „Funktionieren“ eine normale menschliche Reaktion auf die Sondersituation wie „Krebserkrankung“ sein können.
Neben der direkten Gesprächstherapie, vorwiegend in Form von Einzelgesprächen, aber auch in geeigneten Gruppen kommen unterschiedliche Methoden der Entspannung wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Visualisierungen zum Einsatz, bei denen es Ziel ist, dem Patienten Verfahren zu vermitteln, die er später auch alleine in seinem persönlichen Umfeld erfolgreich anwenden kann.
Zur Betreuung wird eine kompetente soziale Beratung zur Verfügung gestellt. Schwerpunkte der Beratungstätigkeiten sind mögliche Selbstversorgung und Probleme im häuslichen Bereich, die Situation am Arbeitsplatz, Probleme der finanziellen Sicherung, Hilfen zur Wiedereingliederung.
Ziel der Beratung ist neben der Weitergabe von Informationen auch, aktuelle Hilfestellungen zu geben und die zuverlässige Nachbetreuung des Patienten im sozialen Umfeld sicherzustellen. Die Sozialberatung durch unsere Sozialarbeiterin erfolgt in enger Abstimmung mit der sozialmedizinisch-ärztlichen und arbeitspsychologischen Einschätzung des Patienten.
Durch die Kooperation mit einem Sanitätshaus in der Stadt hat der Patient die Möglichkeit, eine kompetente Versorgung zu erhalten. Durch die zeitnahe Versorgung kann der Patient noch im Rahmen des Aufenthaltes in unserem Hause den Gebrauch des Hilfsmittels unter fachkompetenter Anleitung erlernen. Die Versorgung kann bei Bedarf auch mehrfach angepasst und durch Fachkräfte überprüft werden.
Unsere Mitarbeiter in der Krankenpflege weisen langjährige Erfahrungen und hohe fachliche Kompetenz im Umgang mit onkologischen Patienten auf. Insbesondere in der Betreuung unmittelbar postoperativ bestehen entsprechende Fachkenntnisse. Wunden, Wundheilungsstörungen oder infizierte Wunden werden standardisiert versorgt. Die Betreuung von Stoma-Trägern und ihre Anleitung zur Selbstversorgung sind sichergestellt.
Unsere Pflegekräfte sind geschult im Umgang mit Patienten während einer Chemotherapie oder Chemoimmuntherapie.
Eine besondere Aufgabe sehen sie darüber hinaus in der intensiven Begleitung des Patienten in Förderung der Selbständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens, in Gesprächen, in immer wiederholter Motivation und Unterstützung.
Tumorbedingte Ernährungsstörungen, aber auch bereits vorbestehende Ernährungsstörungen wie Allergien, Stoffwechselstörungen und Übergewicht werden durch geschulte Diätassistentinnen behandelt.
Unsere Patienten haben im Rahmen der Rehabilitation die Möglichkeit zu Haupt- und Zwischenmahlzeiten eine vollwertorientierte Kost zu sich zu nehmen. Bei speziellen Anforderungen an die Ernährung wird die Indikation durch die Arzt gestellt und umgehend eine engmaschige Betreuung durch die Diätassistentinnen sichergestellt. Sämtliche Sonderkostformen können in der Klinik zur Verfügung gestellte werden. Selbstverständlich sind auch Sondenernährungen oder parenterale Teil- oder Kompletternährungen möglich.
Besondere Erfahrung in der Klinik besteht im gezielten Kostaufbau des Patienten, insbesondere bei postoperativen Zuständen und Kachexien. Neben der Einzelberatung stehen den Patienten auch Gruppenberatungen und eine Lehrküche zur Verfügung.
Hinweise für die einzelnen Indikationen der AHB-Indikation 10 (bösartige Geschwulstkrankheiten und maligne Systemerkrankung)
Bewegungsorgane
In der Regel bestehen bei
diesen Patienten erhebliche Einschränkungen im Bereich des Bewegungsapparates
im Vordergrund, z. T. sind ausgedehnte Operationen erforderlich gewesen. Evtl.
sind aber auch hoch toxische Chemotherapien erfolgt.
In Absprache mit
den vorbetreuenden Zentren können diese Therapien, falls erforderlich, im
Rahmen der AHB fortgesetzt werden, um eine rasche Einleitung der
Stabilisierungsphase zu ermöglichen.
Die Therapie besteht in unserem
Hause in einer intensive Physiotherapie nach individuellen Erfordernissen,
ggf. als Einzeltherapie und evtl. erforderlichen Supportivmaßnahmen in
Krankenpflege, Ernährung sowie einer meist individuellen psychologischen
Begleitung. Durch die regelmäßige Betreuung eines orthopädischen Kollegen in
unserem Hause ist ein interdisziplinärer Ansatz gewährleistet.
Den
jungen Patienten dieses Erkrankungskreises, die z. T. aufgrund der
verbleibenden Behinderungen nicht mehr in ihren ursprünglichen Beruf
zurückkehren können, wird eine besonders intensive sozialmedizinische Beratung
angeboten. Gleichzeitig wird versucht, während des Aufenthaltes in unserem
Hause schon erste Kontakte über Rehabilitationsberater, Arbeitsamt und
Berufsförderungswerke zu knüpfen, um dem Patienten den Weg in eine soziale
Reintegration zu ermöglichen. Die sozialmedizinische Komponente wird von
Beginn der Rehabilitation an besonders berücksichtigt. Eine realistische
Erarbeitung der medizinischen Prognose und Analyse der bestehenden und für die
Zukunft des Patienten eventuell bleibenden Fähigkeitseinschränkungen muss
zusammen mit dem Patienten im Vordergrund der Beratungsgespräche im ärztlichen
und psychologischen Bereich stehen, um anschließend weitere Maßnahmen
einzusetzen. Neben der körperlichen und psychischen Erholung wird somit bis
zum Ende des Rehabilitationsverfahrens für den Patienten ein Konzept der
sozialen Wiedereingliederung erarbeitet.
Verdauungsorgane
Im Vordergrund der Betreuung
dieser Patienten stehen neben der allgemeinen körperlichen Roborierung und
psychoonkologischen Begleitung die Probleme der Ernährung. Kostaufbau,
intensive Ernährungsberatung sowie begleitende medikamentöse Therapie, aber
auch Wundversorgung und Anleitung in der Versorgung von Stomata
charakterisieren die komplexe Problematik, die ein enges Ineinandergreifen der
Tätigkeiten der verschiedenen Berufsgruppen in unserem Hause erforderlich
macht. Hier ist sichergestellt, dass während des mehrstündigen täglichen
Aufenthaltes in unserem Hause eine entsprechende Koordination stattfindet.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Kooperation mit den
Selbsthilfegruppen, hier ist vor allem die ILCO zu nennen. Patienten, die dies
wünschen, werden in eine ambulante Weiterbetreuung durch einen
Stomatherapeuten vermittelt. Durch die wohnortnahe Rehabilitation ist bereits
ein persönlicher Kontakt bei diesem sensiblen Thema möglich.
Im
sozialmedizinischen Bereich ist bei den jüngeren, noch berufstätigen Patienten
zu prüfen, inwieweit sie von ihrem Kräftezustand her ihren bisherigen Beruf
weiterhin ausüben können. Hier müssen aber auch die konkreten
Arbeitsplatzbedingungen überprüft und mit dem Patienten diskutiert werden, z.
B. im Hinblick auf die Möglichkeit an die Krankheit angepaßter
Nahrungsaufnahme oder der Versorgung bei einem Stoma-Träger
Schwerpunkt bei der Versorgung der älteren Patienten ist vor allen
Dingen auch der Kontakt mit den Angehörigen, die evtl. in weitere pflegerische
Maßnahmen, Stoma-Versorgung etc., eingewiesen werden. Hier besteht ein
deutlicher Vorteil zu einer wohnortferneren stationären Rehabilitation.
Darüber hinaus kommt dies dem Bedürfnis des älteren Patienten nach der
familiären Anbindung entgegen.
Atmungsorgane
Lungentumoren
Patienten
dieser Indikationsgruppe haben in der Regel ein multimodales Therapiekonzept
hinter sich, in Einzelfällen wird noch während der Anschlussheilbehandlung
eine abschließende Chemotherapie erforderlich sein.
Patienten in einem
guten körperlichen Zustand ohne wesentliche Einschränkungen im Bereich der
Lungenfunktion können zügig am allgemeinen Trainingsprogramm teilnehmen. Hier
wird bei jüngeren Patienten, wie in den anderen Indikationsgruppen, die
sozialmedizinische Beratung und Beurteilung der Patienten im Vordergrund
stehen.
Ein größerer Anteil der Patienten befindet sich in einem
deutlich geschwächten Kräftezustand im Rahmen einer tumorbedingten oder
therapiebedingten Kachexie, in der Regel einhergehend mit deutlichen
Einschränkungen im Bereich der pulmonalen und konsekutiv kardiopulmonalen
Leistungsfähigkeit. Neben der intensiven ärztlichen und pflegerischen
Betreuung kommen im Bereich der Krankengymnastik langsam kräfteaufbauende
Verfahren zum Einsatz, oftmals in der Anfangsphase in Form einer gezielten
Einzeltherapie. Ein weiterer Schwerpunkt in der Versorgung dieser Patienten
liegt im angepassten Kostaufbau, insbesondere wenn therapiebedingt noch
Ernährungsstörungen vorliegen.
Gesondert zu betreuen sind Patienten
mit Hirnmetastasen bzw. Zustand nach Schädelhirn-Bestrahlung. Hier werden
neben den üblichen Therapieansätzen auch entsprechende kognitive
Therapiemethoden zum Einsatz kommen.
Bei diesen Patienten steht im
Vordergrund die Wiedereingliederung in den häuslich-familiären Bereich,
inwieweit eine berufliche Wiedereingliederung sinnvoll ist, ist vom Einzelfall
abhängig zu machen und bedarf dann einer entsprechenden engmaschigen
Begleitung des Patienten.
Mesotheliome:
Bei
vorangegangener Asbestbelastung besteht neben dem Risiko der Entwicklung eines
Bronchialkarzinoms vor allen Dingen ein Risiko zur Erkrankung an einem
Mesotheliom, die Latenzphase beträgt in der Regel Jahrzehnte. Es ist damit zu
rechnen, dass in der Bundesrepublik ebenso wie in anderen zivilisierten
Ländern die Inzidenz des Mesothelioms in den nächsten Jahren deutlich
ansteigen wird. Aufgrund der langen Latenzzeit handelt es sich bei diesen
Patienten vorwiegen um ältere Patienten, die oftmals bereits aus dem aktiven
Berufsleben ausgeschieden sind.
Bei diesen Patienten liegen häufig
begleitende Lungenerkrankungen im Sinne einer chronischen oder
chronisch-obstruktiven Bronchitis vor.
Durch die Lage der
Habichtswald-Klinik im Kurbezirk Bad Wilhelmshöhe sind für diese Patienten
alle Voraussetzungen eines reiz- und allergenarmen Aufenthaltes gegeben.
Nur bei frühzeitig entdeckten Mesotheliomen besteht therapeutisch ein
kurativer Ansatz. Hier handelt es sich in der Regel um Patienten mit Zustand
nach einer resizierenden Operation. Je nach Ausmaß und Art der Operation
bestehen unterschiedliche Einschränkungen der Lungenfunktion mit
entsprechenden Auswirkungen im kardiopulmonalen Bereich. Im Vordergrund bei
diesen Patienten steht nach Abschluss der Wundheilung ein vorsichtig dosiertes
kardiopulmonales Training.
Bei Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren
oder deutlicher Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit aufgrund
kardiopulmonaler Begleiterkrankungen ist von einem palliativen Behandlungsziel
auszugehen, bei dem die Erhaltung der Kräfte zur Selbstversorgung bzw. in
fortgeschrittenen Fällen auch die Wiedererlangung der Möglichkeiten der
Selbstversorgung im Vordergrund steht. Entsprechend sind die Therapiemaßnahmen
individuell auszurichten, Augenmerk ist neben der pulmonalen Situation zu
richten auf die Ernährungssituation des Patienten mit einer ausführlichen
Ernährungsberatung und dem Ziel, ein angemessenes Körpergewicht zu erreichen.
In der Regel wird in diesen Fällen im Bereich der Physiotherapie eine
Einzeltherapie zur Förderung der Bewegungsfähigkeit und der kardiopulmonalen
Leistungsfähigkeit liegen. Im edukativen Bereich wirken alle den Patienten
betreuenden Mitarbeiter an der Schulung des Patienten im Umgang mit
erforderlichen pulmonal-wirksamen Medikamenten zusammen. Insbesondere ist hier
das Erlernen und die Überprüfung einer korrekten Inhalationstechnik zu nennen.
Unterstützt wird dies im Bereich der Physiotherapie durch das Erlernen einer
geeigneten Atemtechnik.
Im Rahmen der psychoonkologischen Betreuung
wird bei diesen Patienten besonderes Augenmerk auf die Bearbeitung des Themas
Angst (Angst und Luftnot) gelegt.
Ein wesentlicher Bestandteil ist in
diesem Rahmen neben dem Erlernen der korrekten Atemtechnik auch das Erlernen
geeigneter Entspannungsverfahren.
Niere, ableitende Harnwege und männliches
Genitale
Patienten nach malignen Erkrankungen der Niere
haben in der Regel eine Operation mit kompletter oder teilweiser Entfernung
einer Niere hinter sich. Bei jüngeren Patienten setzt in der Regel eine rasche
Erholung von der Operation ein, dies kann jedoch bei älteren Patienten bzw. im
metastasierten Stadium deutlich verzögert erfolgen.
Im
medizinisch-ärztlichen Bereich ist besonders Augenmerk zu richten auf die
Nierenfunktion. Es werden die üblichen Laborwerte bestimmt, außerdem erfolgt
die gezielte sonographische Überwachung des Patienten. Hinzu kommt eine in
Abstimmung mit den Diätassistentinnen erfolgende Ernährungsberatung des
Patienten und Überwachung der Flüssigkeitszufuhr, bei älteren Patienten ist
dies wesentliche Aufgabe des Pflegedienstes. Selbstverständlich ist durch den
Pflegedienst auch eine evtl. noch notwendige Wundversorgung sichergestellt.
Patienten, die unter einer Chemoimmuntherapie stehen, verfügen meist
über deutlich eingeschränkte Möglichkeiten, an den Therapien teilzunehmen,
gleichzeitig bietet die Atmosphäre einer AHB- und Rehabilitationsklinik beste
Voraussetzungen zur Durchführung dieser Therapien
Die
sozialmedizinische Betreuung der Patienten muss individuell gestaltet werden,
es ist zu berücksichtigen, dass die Patienten nach einer kurativen Therapie in
der Regel rasch in den Alltag integriert werden können. Bei beruflichen
Tätigkeiten, die regelmäßiges schweres Heben erfordern, und
Hitzearbeitsplätzen muss jedoch über alternative Gestaltungsmöglichkeiten für
den Patienten nachgedacht werden.
Patienten nach
Prostata-Karzinom haben, wenn sie in die AHB kommen, in der Regel eine
Operation, seltener eine Bestrahlung hinter sich. Folgeerscheinungen sind die
Harnblaseninkontinenz und Impotenz, bei Patienten nach Beckenbestrahlungen
tritt darüber hinaus eine Proktitis auf.
Aufgrund der für den
Patienten besonders belastenden Inkontinenzsympomatik ist ein möglichst
tägliches Beckenbodentraining anzusetzen. Die Patienten werden in einer
Einzeltherapie geführt, in geeigneten Fällen sind Kleingruppenbildungen
möglich. Im Bedarfsfall wird dies unterstützt durch die Elektrotherapie, der
Patient kann auch in die Anwendung mit tragbaren Geräten eingewiesen, so dass
die Möglichkeit besteht, neben der Wiederholung der Übungen auf dem Zimmer
auch nochmals die Elektrostimulation durchzuführen.
Mögliche
postoperative Komplikationen bestehen in Infektionen bis hin zur Hoden- und
Nebenhodenentzündung, welche durch regelmäßige Urinkontrollen erkannt und ggf.
antibiotisch behandelt werden müssen sowie sich entwickelnde
Harnröhrenstrikturen. Durch die unmittelbare Nähe und direkte Kooperation mit
den operierenden bzw. bestrahlenden Kliniken wohnortnah ist eine direkte
Weiterbetreuung des Patienten durch die Vorbehandler sichergestellt.
Auf Wunsch des Patienten hin besteht im Hinblick auf die
Impotenzproblematik ein Beratungsangebot, das auch Informationen über die
möglichen Hilfsmittel einschließt. In Absprache mit den Vor- und
Nachbehandlern werden dem Patienten auch verschiedene Möglichkeiten zur
Verfügung gestellt.
Bei jüngeren Patienten ist die berufliche
Wiedereingliederung in der Regel erst nach einer deutlichen Besserung der
Inkontinenz möglich, die sich zeitlich über den Aufenthalt in der
Anschlussheilbehandlung hinaus ausdehnt. Ggf. ist dann an eine stufenweise
Wiedereingliederung zu denken.
Patienten mit einem
Harnblasenkarzinom werden je nach Stadium unterschiedlich therapiert,
neben endoskopischen Eingriffen mit in der Regel allenfalls geringen
bleibenden somatischen Einschränkungen werden z. B. ausgedehnte resezierende
Operationen mit Entfernung der Harnblase und evtl. weiterer Organe des kleinen
Beckens durchgeführt. Zur Harnableitung stehen verschiedene operative
Möglichkeiten offen. Einige Patienten erhalten postoperativ, z. T. aber auch
präoperativ eine Chemo- oder Chemoradiotherapie.
Die Erfordernisse in
der Rehabilitation sind sehr individuell. Insbesondere ältere Patienten
brauchen nach großen Operationen initial einen Kräfteaufbau mit Nahrungsaufbau
und ein Ineinandergreifen von pflegerischen Maßnahmen (Wundversorgung,
Katheter- oder Stoma-Pflege), Ernährungstherapie und eine individuell
abgestimmte Physiotherapie. Meist müssen Patienten in der Versorgung von
Harnableitungen trainiert werden. Eine intensive Einbeziehung von Angehörigen
erweist sich wo machbar als besonders günstig.
Sozialmedizinisch wird
bei den in der Regel älteren Patienten die Selbstversorgung im eigenen
Haushalt überprüft und bei Bedarf eine Unterstützung organisiert. Bei den noch
im Berufsleben stehenden Patienten muss die Entscheidung gemeinsam mit den
Patienten unter Berücksichtigung der individuellen Verhältnisse und der
konkreten Situation am Arbeitsplatz erfolgen.
Brustdrüse
Bei den meist weiblichen Patienten
wird heute in der Regel eine multimodale Therapie mit einer Kombination aus
Operation, Chemotherapie und/oder antihormoneller Therapie wie Bestrahlung
durchgeführt.
Patientinnen nach Brustkrebs leiden an unterschiedlich
ausgeprägten somatischen Beschwerden wie Einschränkungen der Beweglichkeit im
Schulter-Arm-Bereich, Lymphödembildung, allgemeine Erschöpfung bis zum
Fatigue-Syndrom und z. T. deutlichen psychischen Belastungsreaktionen durch
die Auseinandersetzung mit der Krebserkrankung und der Beeinträchtigung des
weiblichen Körperbildes, erschwert durch die Veränderungen unter einer
antihormonellen Therapie. Hinzu kommen unterschiedlich ausgeprägte
Einschränkungen in den kognitiven Fähigkeiten.
Entsprechend diesen
Funktionsstörungen wird die Therapie in der Rehabilitation individuell vom
Arzt mit der Patientin gemeinsam konzipiert. Ärztliche Beratung, Seminare zu
verschiedenen Themen aus dem onkologischen Gebiet, psychologische Betreuung,
individuell und in krankheitsspezifischen Gruppen sowie eine Physiotherapie,
bestehend aus der Teilnahme an indikationsspezifischen Gruppen sowie an
übergreifenden Gruppen und einem Ausdauertraining und ggf. weiteren Maßnahmen
sind die Grundbausteine der Rehabilitation. Hier werden im Vergleich zum
stationären Bereich keine Reduktionen der Therapiedichte vorgenommen.
Bei Vorliegen eines Lymphödems erhält die Patientin regelmäßige
Lymphdrainagen, wird bei Bedarf mit einem Kompressionsstrumpf versorgt und
wird ausführlich über die erforderlichen Verhaltensregeln aufgeklärt. Darüber
hinaus erlernt sie gymnastische prophylaktische bzw. entstauuende Übungen.
Im pflegerischen Bereich bedürfen die Patientinnen evtl. noch Hilfe
bei der Wundversorgung oder Hautpflege nach Bestrahlung.
Im Bereich
der psychoonkologischen Betreuung ist ein enges Zusammenspiel von Arzt und
Psychologe gewährleistet. Auf spezielle Probleme der Partnerschaft wird
einfühlsam eingegangen, durch die Wohnortnähe ist die Möglichkeit der
Einbeziehung des Partners in die Therapie besonders intensiv gegeben.
Sozialmedizinisch steht nach einer ersten Erholungsphase die Frage
nach der Belastbarkeit im Schulter-Arm-Bereich im Vordergrund. Eine genaue
berufliche und arbeitsplatzbezogene Anamnese, b. Bed. sogar mit einem
Arbeitsplatzbesuch, und Kontaktaufnahme mit Arbeitgeber und Betriebsarzt
schafft die Grundlage für eine Beratung der Patientin.
Weibliches Genitale
Patientinnen aus dieser
Indikationsgruppe haben in der Regel eine Operation hinter sich, z. T. auch
eine Bestrahlung und/oder Chemotherapie.
Angepasst an die mehr oder
minder ausgeprägten somatischen Beschwerden sind pflegerische Maßnahmen,
Ernährungsaufbau, körperlicher Aufbau in der Physiotherapie Grundbausteine der
Therapie. Bei einem Lymphödem der unteren Extremitäten sind regelmäßige
Drainagen erforderlich, ggf. ist die Patientin mit Kompressionsstrümpfen zu
versorgen.
Sozialmedizinisch stellen sich bei älteren Patientinnen die
Frage der Selbstversorgung bzw. Organisation einer Unterstützung, bei jüngeren
die Frage der Reintegration in den Beruf, wobei bei Zustand nach
Unterleibs-Op. die körperliche Belastbarkeit anhaltend vermindert sein kann
und entsprechend berücksichtigt wird.
ZNS (Zentralnervensystem)
Für Patienten mit
diesem Indikationsbereich besteht in der Habichtswald-Klinik keine
Schwerpunktbildung. Bei Patienten in einer palliativen Situation, bei der der
Schwerpunkt der Rehabilitationsmaßnahme in der Ermöglichung einer häuslichen
Selbst- bzw. Fremdversorgung liegt, ist jedoch durch die Möglichkeiten der
intensiven Betreuung auf unserer Akutstation ein Vorteil zu sehen, so dass in
Einzelfällen diese Patienten auch mit einer rehabilitativen Indikation
übernommen werden müssen. Die gesamte Versorgung der Patienten wird über alle
Berufsgruppen hinweg individuell gestaltet.
Pharynx und Larynx
Hier gilt gleichermaßen für
Patienten mit Hirntumorerkrankungen, dass keine Spezialisierung der Klinik
besteht. Beim unbedingten Patientenwunsch der wohnortnahen Rehabilitation wird
der Patient individuell in der Klinik betreut. Die Möglichkeit der
logopädischen Betreuung ist sichergestellt.
Haut
Patienten mit Hautkrebserkrankungen, außer
Melanom-Patienten, befinden sich in den meisten Fällen in einer kurativ
adjuvanten Situation. Die Betreuung durch einen Facharzt für Dermatologie ist
durch Kooperation abgesichert.
Neben der unmittelbaren Betreuung des
postoperativen Zustandes und evtl. notwendiger Wundversorgung wird das
Hauptaugenmerk bei den Patienten auf die Physiotherapie und Sporttherapie
gelegt. In den Fällen einer notwendigen intensiven psychoonkologischen
Betreuung ist diese selbstverständlich sichergestellt, dies gilt insbesondere
für Patienten mit entstellenden Operationen im Gesichtsbereich.
Bei
Melanom-Patienten in der adjuvanten Situation findet im Rahmen der
Anschlussheilbehandlung in der Regel keine spezifische Therapie statt,
Ausnahmefälle sind die Patienten mit einer adjuvanten Immuntherapie mit
Interferon oder Interleukin innerhalb von Studien. Die Fortsetzung der
Therapie ist selbstverständlich gewährleistet. Patienten, die an Studien
teilnehmen, werden protokollgerecht betreut und die notwendigen diagnostischen
Maßnahmen können komplett durchgeführt werden.
Ärztlicherseits werden
die Patienten durch onkologisch tätige Internisten über das Krankheitsbild,
seine Folgeerscheinung, Prognose und Nachsorgeschemata vollständig informiert.
Psychoonkologische Betreuung ist durch die Psychologen des Hauses gesichert.
Im Bereich der Physio- und Sporttherapie können die Patienten sowohl
im Rahmen von onkologischen Gruppen, als auch von der Einzeltherapie adäquat
betreut werden. Therapiefolgeerscheinungen wie Op.-Folgen mit entsprechenden
Bewegungseinschränkungen, Lymphödembildung und Narbenprobleme sowie
Folgeerscheinungen der Immuntherapie mit einer entsprechenden
Fatigue-Symptomatik werden gezielt behandelt.
Maligne Systemerkrankungen
In der
Habichtswald-Klinik in Kassel besteht eine langjährige Erfahrung mit Patienten
dieses Krankheitsspektrums.
Es ist zu unterscheiden zwischen Patienten
prätherapeutisch in einer Watch-and-wait-Situation sowie Patienten nach einer
wenig aggressiven Chemotherapie unter Bestrahlung, demgegenüber stehen
Patienten nach aggressiven Chemotherapien und Bestrahlungsprotokollen sowie
nach autologen Stammzelltransplantationen. Patienten nach allogenen
Stammzelltransplantationen können zumindest in der Frühphase derzeit in
unserem Hause nicht ausreichend medizinisch versorgt werden.
Indikationsspezifische Aufgaben im ärztlichen Bereich in der
Aufnahmeuntersuchung sind insbesondere die Feststellung von Folgeerscheinungen
der Erkrankung und der Therapie, insbesondere sind hier zu nennen B-Symptome,
Immundefekte, Graft-versus-host-Reaktion und Transplantatabstoßungen, da dies
unmittelbar bei der Therapieplanung zu berücksichtigen ist.
Bei
Patienten in der Watch-and-wait-Situation liegen in der Regel keine
wesentlichen somatischen erkrankungsbedingten Einschränkungen vor. Die
psychische Folgeerscheinungen können jedoch für den Patienten bereits
erheblich sein. In der Physiotherapie können die Patienten in bereits
bestehende Gruppen integriert werden. Im Hinblick auf die ärztliche und
psychologische beratende Tätigkeit wird zwischen beiden Berufsgruppen ein
besonders enger Austausch über die Erkrankungssituation des einzelnen
Patienten durchgeführt.
Im sozialmedizinischen Bereich bestehen bei
diesen Patienten oftmals noch keine wesentlichen Einschränkungen, hier ist
mehr eine prospektive Beratung erforderlich. Im Falle von allgemeinen
Einschränkungen, wie z. B. einer Fatigue-Symptomatik muss eine individuelle
Lösung erfolgen, die durch die Wohnort- und damit auch Arbeitsplatznähe
sichergestellt werden kann.
Auch Patienten nach einer milden
Chemotherapie oder Radiatio werden ohne wesentliche Einschränkung in
bestehende Therapiekonzepte eingefügt. Patienten nach einer intensiven Chemo-
oder Chemoradiotherapie befinden sich in der Regel in einem deutlich
reduzierten Kräftezustand. Die Therapien werden auf die speziellen Bedürfnisse
des Patienten abgestimmt.
Evtl. noch laufende Chemotherapien,
Erhaltungstherapien und Antikörpergaben werden während der AHB fortgesetzt.
Im ärztlich-edukativen Bereich ist dem Bedürfnis des Patienten nach
umfangreicher Information über das Krankheitsbild, Prognosen und evtl. weitere
Therapieoptionen Rechnung zu tragen. Die Patienten werden durchgehend
fachärztlich internistisch/ onkologisch betreut. Die Hauptaufgabe der
Krankenpflege liegt in der unmittelbaren Versorgung des Patienten und der
Förderung seiner Selbständigkeit in den Aktivitäten des täglichen Lebens. Eine
Ernährungsberatung kommt eine besondere Bedeutung bei den geschwächten
Patienten zu. Hier ist auf die Zubereitung der Nahrungsmittel zu achten, falls
Unverträglichkeiten, Schleimhautentzündungen, Schluckstörungen, Durchfälle
etc. bestehen.
Besonderes Einfühlungsvermögen und individuelle an die
evtl. täglich wechselnde Belastbarkeit dieser Patienten angepasste Therapie
ist eine Selbstverständlichkeit in unserem Hause und Voraussetzung für eine
erfolgreiche Physio-, Sport- und Ergotherapie.
Insbesondere jüngere
Patienten leiden erheblich unter den Einschränkungen ihrer Leistungsfähigkeit,
die auch ihre berufliche Reintegration bedroht, trotz der oft langfristig
ausgezeichneten Prognose. Nicht nur die Krankheitsfolgen an sich, sondern auch
die alleinige Tatsache der häufig langen Therapiedauer mit in der Regel langer
Krankschreibung erschweren die Rückkehr in das Arbeitsleben. Neben dem rein
körperlichen Training stehen deshalb die Einleitung der beruflichen Beratung
und ggf. Maßnahmen wie Ergotherapie und Hirnleistungstraining zur Verfügung.
Durch die Wohnortnähe wird versucht, möglichst früh mit Arbeitgeber und
Betriebsarzt Möglichkeiten der Reintegration zu besprechen, ggf. sind
berufsfördernde Maßnahmen mit den Patienten vorauszuplanen.
Bei
Patienten nach autologer Stammzelltransplantation bestehen im wesentlichen die
gleichen medizinischen Problemen wie nach einer aggressiven Chemotherapie.
Psychoonkologisch ist zu beachten, dass diese Patienten erst vor kurzem die
Erfahrung der völligen Abhängigkeit von externen Systemen gemacht haben und
deshalb einer intensiven beratenden Unterstützung bedürfen.
Das
Therapiekonzept besteht in der im letzten Abschnitt dargelegten Integration
der Patienten in die laufenden Gruppe, sollte dies nicht möglich sein, so
werden individuelle Therapien verordnet.
Schilddrüse
Patienten mit Schilddrüsen-Karzinom
werden operiert und z. T. nachbestrahlt und mit Radiojod behandelt. Bis zur
ersten abschließenden Therapiekontrolle vergehen oft Wochen, die durch die
Wartezeit durch den Patienten sehr belastend sind. Im Rahmen der häufigen
Verlaufskontrollen werden die Patienten heute noch oft in eine mehrwöchige
Schilddrüsenunterfunktion gesetzt, was die Leistungsfähigkeit sehr mindert und
die Patienten psychisch deutlich belastet.
Nach einer Krebserkrankung
der Schilddrüse wird eine Hormonsubstitution durchgeführt, die bei einem
Großteil der Patienten so hoch gewählt werden muss, dass Symptome einer
Schilddrüsenüberfunktion mit entsprechenden körperlichen und psychischen
Einschränkungen bestehen.
Im Rahmen der Anschlussheilbehandlung ist im
ärztlichen Bereich ein Augenmerk auf die korrekte Einstellung der
Hormonsubstitution zu richten. Darüber hinaus muss auf evtl.
Folgeerscheinungen der Unter- und Überfunktion eingegangen werden.
Individuell wird entschieden, ob die Patient auch einer
psychoonkologischen Begleitung bedürfen.
Im Vordergrund der
Physiotherapie stehen allgemein kräftigende Maßnahmen, ggf. entstauuende
Maßnahmen für den Oberkörper-, Kopf- und Halsbereich. Lokalbeschwerden durch
Narbenzug werden gezielt behandelt. Schluckbeschwerden,
Geschmacksveränderungen, Mundtrockenheit und Magenschleimhautentzündungen
bedürfen einer besonders intensiven Betreuung, auch im Rahmen der
Diätberatung. In der Ergotherapie kommt ein gezieltes Hirnleistungstraining
bei entsprechenden Folgeerscheinungen zum Zuge. Im Rahmen der evtl.
Überfunktion auftretende Nervosität und Erregungszustände werden durch
Erlernung eines Entspannungsverfahrens therapiert, dies soll den Patienten
befähigen, auch in Eigenregie therapeutisch einzuschreiten.
Die
sozialmedizinische Betreuung der Patienten, insbesondere der jüngeren
Patienten erfolgt wie in allen Indikationsgruppen individuell, besonderes
Augenmerk wird gerichtet auf evtl. kognitive Einschränkungen, wobei hier eine
an die berufliche Tätigkeit des Patienten angepasste individuelle Lösung
gefunden werden muss.
Bei allen genannten Indikationen stehen - auch
wenn in den einzelnen Kapiteln nicht ausdrücklich erwähnt - erfahrene
Psychologen und unsere Sozialarbeiterin zur Verfügung neben
Patientengruppen zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch sind die Patienten
zum Programm des Gesundheitstrainings nach den Richtlinien der
Rentenversicherungsträger eingeladen, die Therapiepläne sind entsprechend
abgestimmt.
Kliniken im Rehabilitationsverbund der
Wicker-Kliniken
Diagnostische Maßnahmen wie CT, MRT und Szintigraphie
Fachärztliche Kooperationen für Diagnose und
Therapie:
Gynäkologie: Prof. Dimpfl, Klinikum
Kassel
Chirurgie: Prof. Faß, Klinikum Kassel, Dr. Brüggemann,
Elisabeth-Krankenhaus
Urologie: Prof. Albers, Klinikum; Dr. Fröhlich, St.
Elisabeth; Dr. Barth
HNO: Dr. Schäfer (regelmäßige Sprechstunde in der
Habichtswald-Klinik, spezieller Untersuchungsraum)
Dermatologie: PD Dr.
Lohrisch
Onkologie: Prof. Neubauer, Marburg
Neurologie: Dr.
Leferink
Pulmonologie: PD Dr. Nezner
Schmerztherapie: Dr. Falk,
Kassel
Orthopädie: Dr. Duscheleit (regelmäßige Sprechstunden in der
Habichtswald-Klinik)