Habichtswaldklinik Kassel Bad-Wilhelmshöhe - Klinik für Onkologie Psychosomatik Innere Medizin Tinnitus Ayurveda Klinik für Ganzheitliche Rehabilitation
Druckversion vom 19.02.2009
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Wenn wir energetisch nicht offen sind, sind wir nicht ausreichend an die Lebenskräfte der Natur angeschlossen. Die Lebenskraft ist wichtiger als essen und trinken. Wenn ein Mensch sich nicht mehr im Gefühl des Einsseins mit der ihn umgebenden Natur, sondern (ob bewusst oder unbewusst) im Gefühl des Getrenntseins mit ihr lebt, hat er sich ein großes Stück von der „Nabelschnur der ihn stützenden und stärkenden Naturkräfte“ abgeschnitten. Er ist dann nicht mehr in der Lage, seinen feinstofflichen Energiehaushalt aus der ihn umgebenden Natur zu decken, sondern lebt mehr oder weniger aus der eigenen Substanz.
„Im Gefühl des Getrenntseins“ geht auch das Vertrauen in die Natur – von der wir ein Teil sind – verloren. Wir geraten in eine Isolation und können von Ängsten befallen werden. Dies ist verständlich, da wir in einem solchen Zustand in der Tat allein und nur auf uns selbst angewiesen sind. Aus diesem Zustand des alleineins wieder in den Zustand des All-ein-seins zu kommen, ist eine der wichtigsten Aufgaben.
Wie hat einmal ein Heiliger gesagt:
“Dehne Dich aus und ziehe Dich
nicht in Dein kleines Ich zusammen“.
Ausdehnung ist verbunden mit Vertrauen und Liebe, Güte, guten Gefühlen und einer Haltung der Toleranz und des Gebens. Jeder Heilungs- oder Linderungsprozess – sei es auf der körperlichen, seelischen oder geistigen Ebene eines Menschen – ist bio-energetisch begleitet von Öffnung und Ausdehnung. Ohne diese energetische Begleitung ist kein Linderungs- oder Heilungsvorgang möglich.
Wenn wir uns vertrauensvoll öffnen und in den Schoß der Natur fallen lassen (keine Angst, wir fallen in kein Loch, die Natur trägt uns), werden uns unsere feineren Strukturen, unsere feineren Wahrnehmungsebenen und unser kognitives und universelles Gedächtnis wieder zugänglich werden.
Der Mensch als Teil des Ganzen
Wir sind eingebunden in das kosmische Geschehen und ein Teil von ihm. Die Ayurveda-Medizin lehrt uns, dass wir Menschen als Mikrokosmos aus den absolut gleichen Elementen zusammengesetzt sind, wie die uns umgebende Natur und der Makrokosmos.
Wir sind ein Teil der Natur, die uns hervorgebracht hat, nährt, Luft und Raum gibt.
Wie finden wir wieder aus dem Gefühl des Getrenntseins in das Gefühl des Einsseins zurück?
· Indem wir Geist und Herz aufschließen für die Erkenntnis der Einheit mit dem Unendlichen.
In der sanften Onkologie versuchen wir, diese Gesetzmäßigkeiten über den Weg
der Erkenntnis und die emotionale (gefühlsmäßige) Erfahrung zu vermitteln und zu
einem bleibenden, d. h. jederzeit wieder abrufbaren Erlebnis zu machen.
Durch
gute Gedanken und Gefühle können wir unsere Mitte zu einem energetischen Zentrum
dieser guten und heilsamen Energien entwickeln.
Ein friedvoller Geist und ein Herz voller Liebe sind eine gute Voraussetzung, um den in uns schlummernden inneren Arzt und die heilenden Kräfte weiter zu entwickeln.