Habichtswald-Klinik Kassel
Dr. med. Jutta Hübner, Chefärztin OnkologieBei Lymphomen handelt es sich um
das Wachstum von krankhaften weißen Blutzellen in Lymphknoten. Wir unterscheiden
die Hodgkin-Lymphome von den Non-Hodgkin-Lymphomen. Die Hodgkin-Lymphome werden
in 5 Unterformen eingeteilt, die Non-Hodgkin-Lymphome in mehrere Unterformen,
die wiederum zusammengefasst werden zu den niedrig und hoch malignen
Unterformen.
Morbus Hodgkin
Die Primärlokalisation kann im Hals, im Bereich des Brustmittelfelles
(Mediastinum) oder im Bauchraum liegen.
Die Stadieneinteilung unterscheidet Stadium I mit Befall einer
Lymphknotenstation, Stadium II mit zwei oder mehr Regionen auf einer Seite des
Zwerchfells, Stadium III mit Befall auf beiden Seiten des Zwerchfells und IV mit
einem disseminierten Befall.
Diagnose des Morbus Hodgkin
Die Symptome sind Lymphknotenschwellungen, Leber- und Milzvergrößerungen
sowie die sog. B-Symptome mit Fieber, Gewichtsverlust und Nachtschweiß.
Die Diagnose wird gestellt aus der feingeweblichen Untersuchung aus einem
Lymphknoten, ggf. unter Hinzunahme von Blutbild und Knochenmarkspunktion.
Zur Stadieneinteilung sind eine Computertomographie des Hals-, Brust- und
Bauchraumes, ggf. auch eine Kernspintomographie erforderlich. In ausgesuchten
Fällen wird dies ergänzt durch eine PET-Untersuchung.
Therapie des Morbus Hodgkin
Die Therapie erfolgt deutschlandweit nach einheitlichen Studienprotokollen,
die auf die jeweiligen Stadien zugeschnitten sind. Das Ziel der aktuellen
Studienprotokolle ist es, bei unverändert sehr gutem Therapieergebnis
(Heilungsraten in der Regel weit über 90%) durch eine Verminderung der
Therapieintensität die Therapienebenwirkungen zu vermindern.
In der Regel handelt es sich um eine Kombination aus Chemotherapie und
Bestrahlung. Bei der Chemotherapie werden mehrere Zytostatika miteinander
kombiniert. Bewährte Protokolle sind das sog. ABVD-Protokoll oder die Protokolle
BEACOPP und BEACOPP eskaliert. In den frühen Stadien wird eine zweimalige
Chemotherapie mit einer Bestrahlung kombiniert. Die Chemotherapie besteht aus
der Kombination ABVD (in Studien auch aus nur 2 oder 3 dieser Substanzen). In
den mittleren Stadien erhalten die Patienten 4 Zyklen einer Chemotherapie (ABVD
oder 2x BEACOPP + 2x ABVD) und werden dann bestrahlt. Bei ungünstigen Stadien
erfolgen 6 oder 8 Therapiezyklen mit BEACOPP. Ist danach noch aktiver Tumor
nachweisbar, so ist eine Bestrahlung erforderlich. Für diese Befundkontrolle
wird derzeit die Bedeutung des PET-CT erforscht. Bei der Bestrahlung
unterscheiden wir die Bestrahlung des engen Feldes (involved field) vom
ausgedehnteren Feld (extended field).
Nachsorge und Rezidivtherapie des Morbus Hodgkin
Im 1.-2. Jahr erfolgt die Nachsorge alle 3 Monate, im 3.-4. Jahr alle 6
Monate und ab dem 5. Jahr alle 12 Monate. Im weiteren Verlauf ist neben der
Untersuchung auf einen möglichen Rückfall auch auf Folgeerscheinungen der
Therapie zu achten.
Im Falle eines Rezidivs stellen sowohl die erneute Chemotherapie als auch die
Hochdosischemotherapie mit anschließender Stammzelltransplantation Optionen
dar.
In der Nachsorge muss in den ersten Jahren insbesondere auf die Entwicklung
eines Rezidivs geachtet werden. Im weiteren Verlauf richtet sich das Augenmerk
mehr auf Folgeerscheinungen der Therapie (siehe Kapitel: Folgeerscheinungen
einer Chemo- oder Strahlentherapie). Zu den nach Jahren auftretenden Problemen
gehört auch die Entwicklung einer zweiten Tumorerkrankung wie z. B. Brust- oder
Lungenkrebs.
Non-Hodgkin-Lymphome (NHL)
Die typischen Symptome sind Lymphknoten-, Leber- und Milzschwellung,
allgemeine Symptome wie Schwäche, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Appetitlosigkeit,
Infektneigung, Blutungsneigung, Hautveränderungen und Organbeteiligungen.
Die Diagnostik besteht in der klinischen Untersuchung, der feingeweblichen
Untersuchung aus einem betroffenen Lymphknoten, der ergänzenden
Computertomographie des Hals-, Brust- und Bauchraumes, ggf. auch der
Kernspintomographie und der Untersuchung des Knochenmarkes.
Die Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome lässt sich in verschiedene Erkrankungen
einteilen, die u. a. nach Herkunft der Tumorzellen aus einer Zellart des
Immunsystems bestimmt werden. Dabei erfolgt eine grobe Unterteilung in niedrig
maligne, langsam wachsende und hoch maligne, also sehr schnell wachsende,
Tumore.
Beispiele für niedrig maligne Lymphome sind das follikuläre Lymphom, die
Haarzellleukämie, das Plasmozytom, das Mantelzelllymphom, hochmaligne Lymphome
sind lymphoblastische und großzellige Lymphome.
Stadieneinteilung der Non-Hodgkin-Lymphome
Die Einteilung erfolgt wie beim Hodgkin-Lymphom in die Stadien I bis IV: Im
Stadium I ist eine Lymphknotenstation, im Stadium II sind zwei oder mehr
Lymphknotenstationen auf einer Seite des Zwerchfells, im Stadium III sind
Lymphknotenstationen beidseits des Zwerchfells befallen und im Stadium IV
besteht ein disseminierter Befall. Außerdem wird ergänzt um die Kennzeichnung A
ohne Allgemeinsymptome und B mit Allgemeinsymptomen.
Therapie der hochmalignen Non-Hodgkin-Lymphome
Die Therapie ist abhängig vom genaueren feingeweblichen Typ und dem Stadium.
Es werden Kombinationen verschiedener Chemotherapiemittel eingesetzt. Gängige
Protokolle sind CHOP, CHOEP und CHOP14, hierbei handelt es sich um die Abkürzung
der 4 bzw. 5 eingesetzten Medikamente sowie bei CHOP14 um die Kennzeichnung des
Abstandes der Chemotherapien. Neben der Chemotherapie gibt es einige Antikörper
(siehe dort) gegen ein Oberflächenmolekül der Lymphomzellen: Rituximab®, das
erfolgreich mit der Chemotherapie kombiniert wird. Hinzu kommt in ausgewählten
Fällen eine Bestrahlung.
Hoch maligne Lymphome können durch diese intensive Therapie geheilt werden.
Kommt es doch zu einem Rezidiv, so kann eine Hochdosischemotherapie mit
Stammzelltransplantation eingesetzt werden. Auch der moderne mit Radioaktivität
gekoppelte Antikörper (Zevalin®) kann erfolgreich sein.
Therapie der niedrig malignen Non-Hodgkin-Lymphome
Wird ein niedrig malignes Lymphom diagnostiziert, muss nicht in jedem Fall
sofort eine Behandlung beginnen, oft kann bei fehlenden Symptomen und Problemen
zunächst abgewartet werden. Bei einem Fortschreiben der Erkrankung ist dann
meist eine leichte Chemotherapie möglich, bei lokalisiertem Befall auch eine
Bestrahlung.
Im Stadium I und II sowie im frühen Stadium III kann eine Bestrahlung
eingesetzt werden. In fortgeschrittenen Stadien kommen Chemotherapien zur
Linderung von Symptomen und Verzögerung des Krankheitsprogresses in Frage.
Hierbei wird unterschieden zwischen einer Monotherapie, z. B. mit Chlorambucil
oder dem Medikament Fludarabin, auch Bendamustin hat sich als wirksam erwiesen.
Ist die Milz sehr stark vergrößert und kommt es dadurch zu Problemen, so kann
sie operativ entfernt werden. Vorher sollte eine Impfung gegen
Lungenentzündungserreger erfolgen.
Gegen niedrig maligne NHL ist eine weitere Antikörpertherapie wirksam:
Alentuzumab.
Bei follikulärem und Mantelzelllymphom kann auch die Kombination R-CHOP
eingesetzt werden.
Bei jungen Patienten kann über eine Hochdosischemotherapie mit
Stammzelltransplantation entschieden werden.
T-Zell-Lymphome der Haut
T-Zell-Lymphome der Haut stellen eine Sonderform der Lymphome dar. Hier
können in den primären Stadien eine lokale Behandlung mit UV-Bestrahlung,
Kortikosteroiden oder eine Röntgentherapie und der Einsatz von schnellen
Elektronen erfolgreich sein. Die UV-Bestrahlung kann unterstützt werden durch
eine Sensibilisierung, durch die Gabe von Psoralen (PUVA-Therapie). Bei einem
Fortschreiten des Lymphomes kommen auch systemische Kortikosteroide, eine
Chemotherapie oder die Behandlung in Form einer sog. Photopherese in Frage.
Hierbei wird das Blut extern einer Bestrahlung unterzogen, wodurch systemisch
auftretende Lymphomzellen behandelt werden sollen.
Plasmozytom (multiples Myelom)
Beim Plasmozytom handelt es sich um eine Vermehrung von sog. Plasmazellen im
Knochenmark, seltener auch in anderen Organen.
In der Folge kommt es zu einer Störung der normalen Blutbildung sowie zur
Bildung von bestimmten Immunglobulinen, die als Paraprotein oder als
Bence-Jones-Protein bezeichnet werden. Die normalen Immunglobuline, die zur
Infektabwehr erforderlich sind, sind vermindert, so dass Patienten eine erhöhte
Infektanfälligkeit haben. Plasmazellen, die im Knochenmark wachsen, können durch
bestimmte Botensubstanzen zu einer Auflösung der harten Knochensubstanz führen,
und somit kann es bei Fortschreiten zu Knochenbrüchen kommen. Durch die
Ausscheidung der Immunglobuline über die Nieren kann es zu einer Störung der
Nierenfunktion kommen. Durch gestörte Nierenfunktion und Auflösung von
Knochensubstanz kann es zu einem Ansteigen des Calciums im Blut mit
lebensbedrohlichen Folgeerscheinungen kommen.
Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Lymphomen in der
Habichtswald-Klinik Kassel
Patienten mit Lymphomen können sich in unserer Klinik jederzeit zur Einholung
einer zweiten Meinung (second opinion) vorstellen. Dabei sollte jedoch beachtet
werden, dass bei akuten Leukämien in der Regel ein rascher Handlungsbedarf
besteht, so dass keine Zeit durch einen unnötigen Aufenthalt in unserer Klinik
vergehen sollte.
Patienten mit Lymphomen können in unserer Klinik mit einer Chemotherapie
behandelt werden. Die Durchführung einer Chemotherapie, wie sie für eine akute
Leukämie oder ein hoch malignes Lymphom erforderlich ist, sollte jedoch in
spezialisierten Zentren erfolgen. Hochdosischemotherapien und
Stammzelltransplantationen bedürfen der frühzeitigen Abklärung Vorausplanung,
wie sie in der Regel nur in Universitäts- und Schwerpunktkliniken geleistet
werden kann.
Antikörpertherapien, Erhaltungstherapien mit Interferon oder Chemotherapien
bei malignen Lymphomen sowie beim Hodgkin-Lymphom können in unserer Klinik
durchgeführt werden.
Für Patienten mit Lymphomen bieten wir neben der klassischen Rehabilitation
die Möglichkeit von an die aktuelle Therapie angepassten mit den
Akutkrankenhäusern abgestimmten Kurzaufenthalten zum Wiederaufbau der Kräfte an,
die zwischen die Behandlungsabschnitte geschoben werden können. Dabei stehen den
Patienten sowohl die Möglichkeiten unserer rehabilitativen Therapien als auch
die Unterstützung durch ein in der Akutversorgung von Patienten erfahrenes Team
zur Verfügung.
Um dieses Angebot zu nutzen ist aufgrund der notwendigen intensiven
Abstimmung zwischen dem den Patienten versorgenden Zentrum und uns eine
individuelle Absprache mit unserem Aufnahmearzt erforderlich.
Anschlussheilbehandlung und Rehabilitation in der Habichtswald-Klinik
Kassel
Für Patienten nach Abschluss der Chemotherapie kann eine
Anschlussheilbehandlung in unserem Hause durchgeführt werden. Auch im weiteren
Verlauf der Erkrankung können Rehabilitationsmaßnahmen erfolgen.
Als Bestandteile einer ganzheitlichen Abteilung tragen alle unsere
therapeutischen Angebote gemeinsam zu der Wiedererlangung der Einheit von
Körper, Geist und Seele bei.
Patienten, die zu einer Anschlussheilbehandlung im Rahmen einer
Rehabilitation zu uns kommen, erfahren eine intensive Begleitung der Therapie,
die zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit und Lebensqualität führen soll.
Der Wunsch der Patienten nach einer begleitenden naturheilkundlichen Therapie
wird an uns besonders häufig herangetragen. Wir versuchen, durch ausgewählte
naturheilkundliche Maßnahmen Folgeerscheinungen der Erkrankung bzw. der Therapie
zu lindern. Der oft geäußerte Wunsch des Patienten nach das Immunsystem
stimulierenden naturheilkundlichen Therapien wie einer Thymus- oder
Misteltherapie ist jedoch bei Leukämien und Lymphomen ausgesprochen kritisch zu
bewerten, so dass wir eine Anwendung dieser Präparate nicht empfehlen, da nicht
auszuschließen ist, dass auch ein Wachstumsreiz auf die Krebszellen wirken
kann.
Eine Stärkung des Immunsystems kann durch eine ausgewogene Ernährung, evtl.
unterstützt durch eine orthomolekulare Therapie mit gezieltem Ausgleich von
Defiziten in der Vitamin- und Spurenelementversorgung, eine begleitende
körperliche Aktivierung durch Krankengymnastik und Sporttherapie sowie
ausgleichende psychoonkologische Gespräche und das Erlernen von
Entspannungsverfahren erreicht werden.
Ganzheitliche Medizin bedeutet für den Krebspatienten die Berücksichtigung
aller Dimensionen des Lebens, also neben rein körperlichen Gesichtspunkten auch
die geistigen und seelischen Aspekte.
Viele Therapieansätze aus der Ganzheitsmedizin zielen nicht direkt auf die
Zerstörung des Tumors sondern auf die Stärkung der körpereigenen Kräfte und die
die Förderung der Gesundung (Salutogenese).
Eine begleitende und wieder aufbauende psychologische Betreuung soll die
Erfahrung der lebensbedrohlichen Erkrankung überwinden helfen und ein positives
Gestalten der eigenen Zukunft ermöglichen. Speziell onkologisch erfahrene
Psychotherapeuten begleiten unsere Patientinnen in Gruppentherapien und
Einzeltherapien. Durch Einzeltherapien ist es möglich, nicht nur die
unmittelbare Verarbeitung der Krebsdiagnose, sondern auch in der
Lebensgeschichte der Patientin liegende Probleme zu thematisieren und gezielt zu
bearbeiten.
Wesentlich tragen die Mitarbeiter der Krankengymnastik und der Bäder- und
Massageabteilung dazu bei, dass der Patient körperliches Wohlbefinden
wiedererlangt. Im Rahmen der Krankengymnastik, Sporttherapie und in der
Massage- und Bäderabteilung werden verschiedene Therapieformen eingesetzt, um
gezielt die körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern und wieder Zutrauen in
den eigenen Körper zu finden und auch auf diesem Weg einen höhere Lebensqualität
zu erreichen.
Defizite im Bereich der kognitiven Fähigkeiten können gezielt in der
Ergotherapie behandelt werden, ebenso Schädigungen der Sensibilität und
Motorik.
Die Ernährung ist ein wesentlicher Bestandteil einer ganzheitlichen Therapie.
Es gibt keine gezielte Krebsdiät, die den Tumor beseitigen könnte, aber durch
eine gesunde Ernährung kann viel zur Stärkung des Körpers beigetragen werden,
Dabei muss die Krankheitsgeschichte des Patienten berücksichtigt werden. Deshalb
bieten wir verschiedene Formen einer vollwertigen Ernährung und Vitalkost
(ausgewogenen Form der Makrobiotik) aber auch alle medizinisch erforderlichen
Diäten an. Darüber hinaus können Patienten in unserem Haus die ayurvedische
Ernährung kennen lernen.
Bei der Diagnose Krebs taucht bei vielen Patienten die Frage nach dem Sinn
auf. Hier bietet unsere Klinik einzigartige Möglichkeiten, auf freiwilliger
Basis verschiedene Angebote zu nutzen, um sich mit diesem Thema
auseinanderzusetzen. Hierzu gehören vorbereitend Entspannungsverfahren und ein
nicht konfessionell gebundenes spirituelles Angebot von Meditationen über
Sakralen Tanz zum gemeinsamen Singen.
Wesentlich zur Wiedererlangung der eigenen Kräfte und Freude am eigenen
Schaffen ist die freiwillige Teilnahme am kreativen Angebot.
Patienten, die mit fortgeschrittenen Tumorerkrankungen in unser Haus kommen,
werden umfassend und vertrauensvoll über das für und wider jedes
Behandlungsschrittes sorgfältig in Gespräch zwischen Arzt und Patient
aufgeklärt.
Die Behandlung von Schmerzen ist ein vorrangiges Ziel einer
interdisziplinären Sichtweise von Ärzten, Pflegekräften, Therapeuten und
Psychologen.
Eine besondere Form der Anschlussheilbehandlung bieten wir für Patienten nach
Hochdosischemotherapie mit autologer oder allogener Stammzelltransplantation an.
Diese Patienten werden auf einer spezialisierten Station besonders intensiv
von geschultem Pflegepersonal und entsprechend ausgebildeten Ärzten betreut. In
einem multiprofessionellen Team mit Krankengymnasten und Masseuren wird zunächst
auf der Station, bei weiterer Mobilisierung auch in den Therapieabteilungen eine
sehr individuelle Betreuung des Patienten erreicht.
Auch hier stehen psychoonkologisch erfahrene Therapeuten dem Patienten auf
Wunsch zur Seite.
Die Ernährung für Patienten nach einer Transplantation ist auf die speziellen
Besonderheiten dieser Patientengruppe ausgerichtet, aber von Beginn an auch an
den Kriterien einer möglichst ausgewogenen vollwertigen Ernährung
orientiert.
Die Anschlussheilbehandlung und Rehabilitation von Patienten mit Leukämien
und Lymphomen, insbesondere von Patienten nach Hochdosischemotherapien und
Stammzelltransplantationen erfolgt in sehr enger Abstimmung mit dem
erstbehandelnden Zentrum und in enger Anknüpfung an die die Nachsorge
durchführenden wohnortnahen ärztlichen Kollegen.
Stand 26.08.08